HIFU – Innovation in allen Anwendungsbereichen

Ein weltweit gefragtes Ultraschall-System

Das HIFU-Model JC 200 hat eine CE-Zertifizierung und gilt weltweit als die erste Maschine, die klinisch in der Behandlung von gutartigen sowie bösartigen Tumoren eingesetzt wird.  Das professionelle Ultraschallsystem ist das Endprodukt von über 20 Jahre langer Erfahrung und dem Know-how vieler Experten und Expertinnen. Da wir nicht nur das erste „nicht-invasive Therapiezentrum“ Österreichs sind, sondern auch das erste HIFU-Ausbildungszentrum, haben KollegInnen die Möglichkeit, sich schulen zu lassen und nach erfolgtem Lehrgang, selbständig die eigenen PatientInnen zu behandeln! Dies verdanken wir einer integrierten Ausbildung sowie einem ganzheitlichen Service, bei dem alle nötigen Kenntnisse fachgerecht vermittelt werden. Mittlerweile hat sich das HIFU-System in über 350 Zentren sowie in 150.000 Fällen als etabliertes Ultraschall-System etabliert. Auch im medizinischen Zentrum Margareten wird diese Technologie genutzt, um krebskranken Menschen zur Genesung zu verhelfen. Unser HIFU-Behandlungsraum ist umfassend ausgestattet und ermöglicht es uns, einen fokussierten Blick auf Tumore zu werfen.

Maßgeschneidert für sämtliche Anforderungen

Eigens für die individuellen Anforderungen der jeweiligen medizinischen Zentren werden optimale Protokolle, Betriebs- und Managementberatungen erstellt. Zudem werden Vorschläge zur Forschungszusammenarbeit für jeden Endbenutzer ausgearbeitet. Weltweit profitieren zahlreiche Zentren von dieser innovativen Vorgehensweise:

  • The John Radcliffe Hospital, Oxford, UK
  • University Clinics of Bonn, Bonn, Germany
  • Saint Marina Hospital, Pleven, Bulgaria
  • Hospital Mutua de Terrassa, Barcelona, Spain
  • Medical Center of Central Bank of Russian Federation, Moscow, Russia
  • Queen Mary Hospital of the University of Hong Kong, China
  • King Fahad Medical City, Riyadh, Saudi Arabia
  • Incheon Christian Hospital, Incheon, Korea
  • Centro de Investigaciones Medico Quirurgicas, Havana, Cuba
  • 301 PLA General Hospital, Beijing, China
  • und viele andere

HIFU-Behandlung im MZM

Model JC200 – ein Therapiesystem mit Innovation

Die HIFU-Ultraschall-Therapiemethode eignet sich sowohl bei gutartigen als auch bei bösartigen Tumoren und erstreckt sich in unterschiedliche Anwendungsbereiche. Vermehrt wird diese Behandlung bei soliden Tumoren der Weichteile wie LebertumorNierentumor, Bauchspeicheldrüsentumor, Brusttumor oder Knochentumor angewandt. Bei Tumoren mit gashaltigem Gewebe wie der Lunge, dem Magen und Darm sowie bei Mediastinal-Tumoren und Wirbelsäuen-Tumoren ist sie allerdings nicht als Behandlung geeignet.

HIFU – Klinische Vorteile

Das nicht-invasive und damit schonende Verfahren dient der Erhaltung von Organen und Strukturen ohne vorkommenden Blutverlust oder etwaige Strahlungen.  Zudem ermöglicht es eine präzise gemessene Ablation und fördert die Aktivierung des Immunsystems. Es handelt sich meistens um nur eine einmalige Behandlung ohne Einschränkung durch Größe und Form des Tumors. Während dieser ultraschallgesteuerten Echtzeit-Therapie können wir eine digitale quantitative Analyse erstellen.

a
b

Ein 51jähriger Mann mit HCC. (a) Bevor HIFU. CT Bild zeigt einen grossen Tumor neben den grossen Lebervenen (b) Die MR Bilder zeigen keine Kontrastanreicherung in der behandelnden Region und keine Schädigung der Lebervenen, 2 Wochen nach der HIFUBehandlung.

a
b

Die kontrastverstärkte MRI zeigt eine vollständige Nekrose des HIFUbehandelten Brustkrebses (a) vor der Behandlung wird das Tumorgewebe gekennzeichnet und mittels Kontrastaufnahme das gesunde Gewebe vom Tumorgewebe makiert, (b) 7 Tage nach HIFU Behandlung wird keine Kontrastmittelanreicherung im entsprechendem Tumorgewebe mehr festgestellt, einschließlich Tumor und einem Rand der behandelten normalen Brust von etwa 1,52,0 cm um den Krebs herum.

a
b
c

Verbesserte MR-Bilder bei einer 18-jährigen Frau, die sich einer HIFU-Ablation wegen eines Tibia-Osteosarkoms unterzog. (a) Das Bild vor HIFU zeigt eine hypervaskuläre Läsion (Pfeil) in der linken Tibia. Die Bilder (b) 2 Wochen und (c) 36 Monate nach HIFU zeigen keine Kontrastmittelanreicherung.

a
b
c

Eine 43jährige Frau mit Pankreastumor(a) zeigt im MRI vor HIFU eine 2,4 cm lange Läsion (Pfeilspitzen)(b) der 24 Stunden nach HIFU durchgeführte MDCT zeigt eine Ablation der gesamten Läsion(Pfeilspitzen). (c) Der MDCT-Scan 9 Monate nach der Behandlung zeigt, dass die Läsion in ihren Ausmaßen leicht vermindert, aber weitgehend hypodense und ohne verbleibende verstärkende Region (Pfeilspitzen) erscheint.

Verbesserte MRIBilder bei einer 37jährigen Frau mit Gebärmuttermyom. Vor der Behandlung hatte das Myom eine reichliche und aktive Blutversorgung. Vierzehn Tage nach der Behandlung zeigte das Myom Schrumpfung und Aktivitätsverlust. Die MRI-Untersuchung 4,5 Monate und 10 Monate nach HIFU zeigte eine deutliche Schrumpfung der behandelten Myome

HIFU – Qualifikationen mit Verlass

Die Ultraschall-Technologie des HIFU-Models JC200

Technik mit Raffinesse

Als weltweit erste Maschine mit CE-Zertifizierung, die klinisch in der Tumorbehandlung eingesetzt wird, gilt das Model JC200. Sie ist das Ergebnis jahrelanger Optimierung und Zusammenarbeit erfahrener Experten und Expertinnen. Durch die intensive Einführung der Medizin- bzw. Technikspezialisten und -Spezialistinnen, haben wir nun die Chance Erkrankten mit modernster Ausrüstung zu helfen.

Thermische Toxizität dank Temperaturen über 56° Celsius

Dank dieser Ultraschalltechnik kann lebendes Gewebe durchdrungen und in weiterer Folge nach dem benötigten Fokusbereich ausgerichtet werden. Bei diesem Vorgang werden keine Schäden verursacht, lediglich die Fokusregion wird Schicht für Schicht in Angriff genommen. Dies wird durch eine millimetergenaue Steuerung ermöglicht. Durch die erhöhte Energie, welche in dieser Region zum Einsatz kommt, wird eine sofortige thermische Toxizität indiziert. Diese verursacht eine irreversible koagulative Nekrose (eine „Läsion“).

Die 3D-konforme Behandlung

  • Von einem Punkt (Einzelbelichtung) bis zu einer Linie, anschließend zu einem dreidimensionalen Körper, der den gesamten Tumor bedeckt.
  • Großvolumige Ablation in einer einzigen Behandlung.
  • Sichere Ablation von bösartigen Tumoren, auch in der Nähe von großen Gefäßen.

Leistungsfähige Behandlungssystem-Software

  • 3D-Targetingsmodul definiert die Grenze des Tumors.
  • Das 3D-Planungsmodul teilt Tumore in geeignete Schnitte ein, erfasst und analysiert die Koordinateninformationen und bildet einen 3D-Therapieplan.

Präzise Ablationstechnik

Genaue Abgrenzung

  • Die Software zur Behandlungsplanung ermöglicht eine konforme Abtragung des gesamten Tumors unabhängig von dessen Form.
  • Die Grenzen zwischen behandeltem und unbehandeltem Gewebe reicht in den Millimeterbereich.

Genaue Dosierung

  • Echtzeit-Bildgebung ermöglicht visuelles Feedback während des Behandlungsprozesses.
  • Unmittelbar nach jeder Belichtung kann das Bild mit dem vorherigen verglichen werden.
  • Der behandelnde Arzt kann die Dosis jederzeit an die individuellen Bedürfnisse anpassen.
  • Integrierte Dosisdaten werden für zukünftige Analysen und Wirkungsevaluierung aufgezeichnet.

Präzise Steuerung

  • Mit 1mm akkumulativer Streubreite kann die 6-dimensionale Bewegung Tumore in der Nähe des gesunden Gewebes und der Nerven sicher abtragen.
  • Farbdoppler-Ultraschall bietet eine klare Echtzeit-Überwachung während des gesamten Behandlungsablaufs.